Von London ist eigentlich auch recht schnell erzählt. Die ersten drei Tage hat uns die 100% Design Messe am Earls Court total in Atem gehalten. Waren meistens 12-14 Stunden am Aufbauen. Ich persönlich habe den Aufbau eines solchen Stands wirklich etwas unterschätzt – und wir hatten noch einen relativ kleinen Stand. Dafür waren wir aber auch nur zu zweit. Das ganze Drumherum hat aber wirklich irgendwie beeindruckt, sowohl im Positiven als auch im Negativen. Unerwartet war zum Beispiel die Ellbogenmentalität unter den Aufbauern. Aber gut, eigentlich ist klar, dass jeder schauen muss wo er bleibt und seinen Stand eben fertig bekommen muss. Dass da wenig Zeit für Nächstenliebe ist verständlich und ganz sooo schlimm war es jetzt auch nicht. Hat sich hauptsächlich auf den Platz zum Treten zwischen den Ständen ausgewirkt. Jeder stellt seinen Kram eben dort hin wo Platz ist – gewöhnungsbedürftig aber im Nachhinein nicht wirklich schlimm. Wie innerhalb von nur 2-3 Tagen aus einer riesigien leeren Halle eine Ausstellung von teils extrem extravaganten und aufwändigen Ständen wird ist wirklich interessant. So war es auch gar nicht so schlimm, dass von Montag bis Mittwoch wirklich überhaupt nichts mit Sightseeing ging.
Dafür hatten wir dann am Donnerstag noch ein wenig Zeit und das hat mir persönlich auch gereicht. Hab alles Wichtige gesehen, von dem ich meine das muss man beim ersten Mal London gesehen haben. Am besten war natürlich das London Eye. Hat wirklich Spaß gemacht aber das könnt ihr ja dann auf den Bildern sehen. Sonst ist es eben wie in Amsterdam oder Stockholm auch. Man schaut sich die sogenannten Wahrzeichen an, hat sie gesehen und das genügt dann auch in den meisten Fällen.
Sollte man dann nochmal hinkommen kann man ja ein wenig mehr ins Detail gehen. Mir hats gereicht und ich fand die 4 Tage echt ganz cool. Nebenbei haben sie nocmal zusätzlich ein wenig Kohle eingebracht. Was will man mehr.
Nachdem alles völlig reibungslos über die Bühne gegangen war (Hinflug, Anreise, Hotel, Transfer usw.) wurde es dann ganz am Schluss nochmal richtig spannend. Wir oder besser gesagt unsere Firma hatte den Londoner Feierabendverkehr unterschätzt. Der Shuttlebus zum Flughafen blieb gnadenlos im Londoner Verkehrschaos stecken (Frage mich, ob die keine Ringautobahnen oder sowas haben oder warum er wirklich jede der gefühlten Million roter Ampeln mitnehmen musste
). Kamen dann wirklich erst 30 Minuten vor dem Abflug in London Stansted an. Naja war noch ein richtiger Nervenkitzel aber hat ja noch ganz knapp gereicht, zumindest für unseren Flug. Muss aber nicht immer sein.
Nun die versprochenen Bilder und vielleicht in ein paar Tagen noch Posts zu meinem neuen Auto, Furtwangen, Handball, meinem immer unersetzlicher werdenen Handy und und und. Momentan hätte ich echt viel zu Bloggen. Entschuldige mich auch noch für den etwas lausigen Beitrag hier aber gut, besser als nichts.











